Insights / Sanierung · 5 Min.

13-Wochen-Liquiditätsplanung: Zahlungen vorausschauend steuern

Wann geht Geld ein, welche Zahlungen stehen an und wo könnte es eng werden? Eine rollierende Planung hilft, diese Fragen frühzeitig zu besprechen.

Gewinn und verfügbare Liquidität sind unterschiedliche Grössen. Auch bei einem positiven Ergebnis können verspätete Kundenzahlungen, Investitionen oder saisonale Ausgaben die Liquidität belasten. Eine kurzfristige Planung macht erwartete Ein- und Auszahlungen sichtbar.

Wöchentlich vorausblicken

Die Planung beginnt mit dem verfügbaren Bankbestand und betrachtet die nächsten dreizehn Wochen. Erwartete Kundenzahlungen werden den fälligen Ausgaben gegenübergestellt. Dazu gehören etwa Lieferanten, Löhne, Steuern, Zinsen und geplante Investitionen. Annahmen und unsichere Zahlungstermine werden kenntlich gemacht.

Planung mit der Entwicklung abgleichen

Im wöchentlichen Rhythmus werden tatsächliche Zahlungen ergänzt und Abweichungen besprochen. Die Planung wird um eine Woche fortgeschrieben. Wie detailliert sie sein muss, hängt von Geschäft, Zahlungsschwankungen und aktueller Situation ab.

Aus dem Überblick nächste Schritte ableiten

Zeigt sich ein drohender Engpass, können Geschäftsleitung und Finanzverantwortliche früher reagieren: offene Forderungen klären, Zahlungszeitpunkte besprechen oder Investitionen überprüfen. Wir unterstützen beim Aufbau, bei der laufenden Pflege und bei der Besprechung der Handlungsoptionen. Eine Planung macht Entwicklungen sichtbar; sie garantiert keine Finanzierung.

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